Frühlingserwachen im
Reuterquartier
vom 17. 26. März 2006
Ob "hart"
oder "knallhart" - Neukölln ist beinahe eine "No-go-Area".
Neukölln gilt als der härteste der harten Berliner
Bezirke: Gewalt, Drogenhandel und sexuelle Übergriffe gehören
hier zum Alltag. Zumindest kann man das so auch der Berliner
Presse und den Senats- Statistiken entnehmen. Viele Berliner
und Berlinbesucher trauen sich aus "Angst vor dem Ghetto"
kaum nach Neukölln - vielleicht aber auch nur aus Angst
um ihre Vorurteile.

"Wenn man genau
hinguckt, kippt das Neukölln-Image gerade um. Das ist einfach
lebendiger ..." sagte ein bekannter Regisseur anlässlich
eines Interviews zu seinem Film im Panorama der Berlinale. Das
wäre zu wünschen, zumal es sich hier im Reuterkiez
besser lebt als viele denken. Wir wollen nichts versprechen,
doch gerne möchten wir die unsichtbaren Grenzziehungen in
der Stadt zumindest für einen Augenblick aufheben.
Für die genussvollen
Spaziergänge im Vorfrühling bietet das Reuterquartier
vom 17. bis 26. März zum 2. Mal mit der Aktion "Frühlingserwachen"
ein interessantes Angebot an Kunst- und Kulturveranstaltungen.
KünstlerInnen und Kulturschaffende aus dem Reuterkiez laden
AnwohnerInnen und Neukölln- Besucher zum "Frühlingserwachen
im Reuterquartier" ein. Gemeinsam wollen wir den Frühling
begrüßen und den Winter aus den Knochen schütteln.
Nach einem langen
Winterschlaf erwacht die Natur langsam zu neuem Leben. Die ersten
wärmenden Sonnenstrahlen locken ins Freie. Die Menschen
auf den Straßen sehen sich wieder an und lächeln.
Wir wünschen
Ihnen ein vergnügliches Winterende und viel Spaß bei
Ihren Entdeckungen im Reuterquartier.
Klaus Bortoluzzi
und Denise S. Puri, <dz.> Büro-Galerie, Tel. 695 98
231
Das "Frühlingserwachen"
ist eine Gemeinschaftsaktion aller teilnehmenden Veranstalter,
Akteure und KünstlerInnen und wurde organisiert von Klaus
Bortoluzzi / Denise S. Puri, <dz.> Büro-Galerie und
dem "Künstlertreff Reuterkiez".
--> Programmflyer
Frühlingserwachen 2006
Die Produktion des
Programmflyers erfolgte mit freundlicher Unterstützung von
Beatriz Jaschinski und wurde gefördert durch den Aktionsfonds
Reuterquartier aus dem Programm Soziale Stadt der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
--> Quartiersmanagement Reuterplatz (externer
Link)
|